In 2025 bin ich das erste Mal auf eine Wettkampfbühne gegangen – meine erste Bühnenerfahrung überhaupt. Wie die Vorbereitung und das eigentliche Event für mich waren, erfährst du in diesem Beitrag
Inhaltsverzeichnis:
- Der erste Versuch: Meine Wettkampfanmeldung ohne Wettkampf
- Der Entschluss: Warum ich es noch einmal wagen wollte
- Die Vorbereitung: Der steinige Weg bis zum Wettkampf
- Der Wettkampftag: Zwischen Nervosität, Adrenalin und 3,5 Minuten auf der Bühne
- The Aftermath: Wie sich die Tage danach angefühlt haben
- Mein persönliches Fazit
Der erste Versuch: Meine Wettkampfanmeldung ohne Wettkampf
Meine erste Wettkampfanmeldung liegt tatsächlich schon einige Jahre zurück. Damals meldete ich mich für Rock the Stage an – allerdings auf einem ganz anderen Leistungsniveau als dem, auf dem ich später 2025 in meine tatsächliche Wettkampfvorbereitung gestartet bin.
Je näher der Wettkampf rückte, desto unwohler fühlte ich mich mit meiner Entscheidung. Rock the Stage war stärker auf den Show-Aspekt ausgelegt – und genau da lagen meine Stärken damals definitiv nicht. Wenn überhaupt, sah ich mich eher auf der sportlichen Seite. Einen Tanz-Background hatte ich nämlich leider auch nicht.
Mit jedem Monat wurde mir deshalb mehr bewusst, dass meine Anmeldung vielleicht doch keine besonders gute Idee gewesen war. Dann kam Covid. Der Wettkampf wurde zunächst verschoben und später, soweit ich mich erinnere, abgesagt beziehungsweise gab es irgendwann die Möglichkeit, von der Teilnahme zurückzutreten. Diese Möglichkeit habe ich genutzt.
Rückblickend bin ich darüber sehr froh.
Ich glaube, ich wäre damals mit meinem Auftritt und meinem Ergebnis ziemlich unglücklich gewesen. Nicht unbedingt, weil ich „zu schlecht“ für einen Wettkampf gewesen wäre, sondern weil ich schlicht noch nicht bereit dafür war. Mir war überhaupt nicht bewusst, welcher Aufwand hinter einer Wettkampfvorbereitung steckt, was dabei von mir verlangt werden würde und wie ich meine eigene Leistung realistisch einschätzen sollte.
Dazu kam, dass mir Trainer:innen fehlten, die nah genug an meiner Vorbereitung dran waren und mich bei diesem Prozess wirklich hätten begleiten können.
Heute würde ich deshalb sagen: Die Motivation war damals schon da – aber mir fehlten noch die Erfahrung, die realistische Einschätzung und die passende Unterstützung. Dass aus meiner ersten Wettkampfanmeldung letztlich kein erster Wettkampf wurde, war wahrscheinlich ziemlich gut so.
Der Entschluss: Warum ich es noch einmal wagen wollte
Einige Jahre später war die Idee eines Pole-Wettkampfs dann plötzlich wieder da. Dieses Mal fiel meine Wahl auf die PSO in Oberhausen – und im Vergleich zu meinem ersten Versuch waren die Voraussetzungen doch ziemlich andere.
Ein ganz pragmatischer Grund war die Nähe. Oberhausen ist für mich nicht weit entfernt, ich brauchte kein Hotel und konnte morgens entspannt anreisen. Gleichzeitig konnten Freunde und Familie problemlos mitkommen. Für den ersten Wettkampf machte allein diese Einfachheit die ganze Sache deutlich angenehmer.
Ein noch größerer Motivator war aber, dass ich inzwischen noch enger mit meiner lieben Mitgründerin Anna befreundet war und wir beschlossen: Wir machen das zusammen. Statt mich allein auf dieses riesige Projekt einzulassen, hatte ich plötzlich jemanden an meiner Seite, der genau das Gleiche vorhatte.
Auch meine Trainingsbedingungen hatten sich verändert. Inzwischen trainierte ich in einem Pole-Verein und hatte dort die Möglichkeit, freie Trainingszeiten zu blocken, um gezielt an meiner Choreo zu arbeiten. Zwei Stangen mit der passenden Höhe und ausreichend Platz für eine komplette Wettkampfchoreo stehen einem schließlich nicht unbedingt mal eben im Wohnzimmer zur Verfügung.
Vor allem war ich aber selbst deutlich weiter. Meine Technik hatte sich entwickelt, ich hatte Pole Camps besucht, mir viel mehr Input von unterschiedlichen Trainer:innen geholt und mit Rob einen großartigen Trainer an meiner Seite, der nicht nur Erfahrung mitbrachte, sondern auch ein gutes Gefühl dafür hatte, was für mich funktionierte.
Und dann war da noch die Wahl der Kategorie. Bei der PSO gibt es mit Championship eine Kategorie, die stärker auf die sportliche Leistung ausgerichtet ist und bei der der artistische Anteil weniger stark ins Gewicht fällt. Noch einmal anders als z.B. Pole Sports bei einer Deutschen Meisterschaft – aber für mich und meine Stärken deutlich passender. Tanzen war schließlich nach wie vor nicht plötzlich auf wundersame Weise zu meiner Paradedisziplin geworden.
Dieses Mal fühlte sich die Entscheidung deshalb ganz anders an: Ich war technisch weiter, selbstbewusster, hatte bessere Trainingsmöglichkeiten, einen erfahrenen Trainer und eine Freundin, mit der ich das gesamte Abenteuer gemeinsam angehen konnte.
Die Umstände waren schlicht sehr viel besser. Und damit fühlte sich ein Wettkampf plötzlich nicht mehr wie eine ziemlich gewagte Idee an, sondern wie etwas, das ich tatsächlich schaffen konnte.
Die Vorbereitung: Der steinige Weg bis zum Wettkampf
Wer mich kennt, weiß: Ich bin nicht unbedingt der Typ „wird schon irgendwie“. Ich brauche einen Plan.
Also habe ich genau damit angefangen. Ich habe mir das Regelwerk vorgenommen, geschaut, was in meiner Kategorie verlangt wird, wofür es Punkte gibt und welche Anforderungen ich erfüllen muss. Das Problem: Auch mit Regelwerk blieben gefühlt noch ungefähr 80 Millionen Kombinationsmöglichkeiten aus Pole-Figuren, Übergängen und Kombinationen übrig.
Immerhin beim Song hatte ich Glück. Den hatte ich relativ schnell gefunden und auch mit der vorgegebenen Länge passte er so gut, dass ich ihn nicht einmal großartig schneiden musste.
Dafür erwischte mich an anderer Stelle die volle Decision Fatigue. Welche Tricks nehme ich? Welche Kombinationen funktionieren zusammen? Was passt an die Static Pole, was an die Spinning Pole? Was kann ich sicher zeigen und was bringt mir gleichzeitig möglichst viele Punkte?
Bei der Kategorie entschied ich mich schließlich für Level 3. Damit durfte ich unter anderem Aerial Inverts und Shoulder Mounts zeigen – beides Dinge, die eigentlich zu meinen Stärken gehören. Gleichzeitig war mir durchaus bewusst, dass ich mir damit für meinen allerersten Wettkampf nicht unbedingt die einfachste Variante ausgesucht hatte. Aber gut: Herausforderung angenommen.
Und dann begann die eigentliche Arbeit an der Choreo.
Dabei war Rob für mich unglaublich wichtig. Gemeinsam haben wir zunächst die großen Kombinationen gebaut: eine längere Static-Kombo, eine große Spinning-Kombo – und anschließend nach und nach den Rest drumherum. Ohne seine Hilfe wäre ich vermutlich irgendwann zwischen meinen 80 Millionen Möglichkeiten sitzen geblieben und hätte bis heute keine fertige Choreo. Ich konnte zwar inzwischen einiges an der Pole, aber daraus eine komplette Wettkampfchoreo zu puzzeln, war noch einmal eine ganz andere Geschichte.
Als wäre das nicht schon genug Herausforderung gewesen, kam während der Vorbereitung auch noch eine Verletzung dazu. Bei einem Split an der Pole zerrte ich mir den Hamstring beziehungsweise den Hamstring-Ansatz. Plötzlich kam ich nicht mehr richtig in meinen Split – und wirklich funktioniert hat er tatsächlich erst wieder beim Wettkampf selbst.
Für meine Nerven war das eher suboptimal.
Und dann war da noch die Ausdauer. Dreieinhalb Minuten Wettkampfchoreo können verdammt lang sein. Ich hatte damit wirklich zu kämpfen und musste erst lernen, meine komplette Choreo überhaupt am Stück durchzustehen.
Was ich vorher ebenfalls unterschätzt hatte: wie wenig linear eine solche Vorbereitung verläuft.
Es gab gute Trainings, bei denen ich dachte: Okay, das wird. Und dann gab es Trainings, nach denen gefühlt gar nichts mehr funktionierte. Gerade mit diesen schlechten Tagen konnte ich anfangs überhaupt nicht umgehen. Ein einziges mieses Training reichte teilweise aus, damit ich plötzlich überzeugt war, dass ich mich beim Wettkampf vor allen Leuten komplett blamieren würde.
Die Vorbereitung hat mich deshalb zeitweise viel mehr gestresst, als ich erwartet hatte. Und ja, es sind deswegen auch ein paar Tränen geflossen.
Dass ich trotzdem weitergemacht habe, lag zu einem großen Teil an Anna (meine liebe Mitgründerin von Pole Perspective) und dem hier schon viel erwähnten Rob. Die beiden hatten glücklicherweise deutlich bessere Nerven als ich, haben mich immer wieder beruhigt und waren da, wenn ich selbst gerade mal wieder überzeugt war, dass das alles eine ganz furchtbare Idee gewesen ist.
Und irgendwann gab es dann kein weiteres Training mehr, das man noch besser oder schlechter machen konnte.
Am nächsten Tag sollte ich tatsächlich auf dieser Bühne stehen.
Der Wettkampftag: Zwischen Nervosität, Adrenalin und 3,5 Minuten auf der Bühne
In der Woche vor dem Wettkampf hatte ich mir ganz bewusst Ruhe verordnet. Kein großes Training mehr, keine Muskeln, die am entscheidenden Tag schon komplett leer waren. Stattdessen habe ich mental weitertrainiert und bin meine Choreo immer wieder im Kopf zur Musik durchgegangen.
Bis dahin ging es mir damit auch erstaunlich gut.
Am Freitag, einen Tag vor dem Wettkampf, änderte sich das allerdings. Da merkte ich zum ersten Mal so richtig: Oh shit, ich bin nervös.
Der Samstagmorgen war dann mit Abstand am schlimmsten. Auf der Fahrt nach Oberhausen wusste ich überhaupt nicht, wohin mit meiner ganzen nervösen Energie. Mein Magen fand die Situation ebenfalls eher mäßig und ich war zwischenzeitlich einfach ziemlich fertig mit der Welt.
Interessanterweise wurde es besser, sobald ich etwas zu tun hatte. Make-up, fertig machen, Warm-up, Stangenprobe – plötzlich gab es konkrete Aufgaben, auf die ich mich konzentrieren konnte. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich ab diesem Moment tiefenentspannt gewesen wäre. Aber es ging mir deutlich besser als noch auf der Fahrt.
Was mir ebenfalls geholfen hat, war die Atmosphäre vor Ort. Alle waren unglaublich freundlich. Auch die anderen Teilnehmerinnen haben mir Glück gewünscht, Komplimente gemacht und sich gegenseitig unterstützt. Mit Nici habe ich mich an diesem Tag ebenfalls direkt gut verstanden – und tatsächlich haben wir auch rund anderthalb Jahre später noch regelmäßig guten Kontakt.
Dieses klassische Konkurrenzgefühl, das man vielleicht von einem Wettkampf erwartet, hatte ich überhaupt nicht. Im Gegenteil: Gefühlt wusste jede:r dort ganz genau, wie viel Arbeit die anderen in diese wenigen Minuten auf der Bühne gesteckt hatten. Und genau dafür hatte man gegenseitig Respekt.
Irgendwann waren dann Make-up und Kostüm fertig, das erste Warm-up war geschafft und die letzten 30 Minuten vor meinem Auftritt liefen.
Und überraschenderweise wurde ich immer ruhiger.
Rob fragte mich noch, ob er bei mir bleiben sollte. Aber ich wollte in diesem Moment tatsächlich für mich sein. Also schickte ich ihn nach vorne und blieb mit mir und meiner Choreo allein.
Dann wurde ich auf die Bühne gerufen.
Und von den nächsten dreieinhalb Minuten weiß ich erstaunlich wenig.
Ich erinnere mich an einen kleinen Patzer am Anfang, der mich zum Glück nicht aus der Bahn geworfen hat. Ich erinnere mich an meinen Split an der Pole. Und ich erinnere mich an das Ende.
Der große Rest? Blackout.
Monatelang hatte ich auf genau diese dreieinhalb Minuten hingearbeitet – und mein Gehirn hat offenbar beschlossen, dass es davon keine vollständige Aufzeichnung braucht.
Aber als ich von der Bühne kam, wusste ich eines: Ich hatte es geschafft.
Mein Ziel für diesen ersten Wettkampf war nie gewesen, unbedingt eine bestimmte Platzierung zu erreichen. Ich wollte keinen großen Patzer haben. Ich wollte meine komplette Choreo durchtanzen und zeigen, was ich kann.
Und genau das hatte ich getan.
Direkt nach meinem Auftritt war ich deshalb glücklich. Ich bekam positives Feedback, meine Freunde und meine Familie waren da und für mich fühlte es sich erst einmal so an, als hätte ich genau das erreicht, wofür ich die letzten Monate gearbeitet hatte.
Bis zur Preisverleihung.
Bei der PSO werden zunächst nur die ersten drei Plätze bekannt gegeben. Von sechs Teilnehmerinnen in meiner Kategorie war ich nicht darunter. Natürlich war das ein bisschen schade, wirklich überrascht hat es mich aber nicht.
Später auf dem Hotelzimmer sah ich dann in einer Instagram-Story meine tatsächliche Platzierung:
Platz 5 von 6.
Und plötzlich war dieses ganze „Ich bin eigentlich ziemlich happy mit mir“ weg.
Stattdessen saß ich im Hotelzimmer, verdrückte ein paar Tränchen und dachte nur: Was eine Kacke.
All diese Arbeit – diese Trainingsstunden – dieser Stress:
Für Platz fünf von sechs.




The Aftermath: Wie sich die Tage danach angefühlt haben
Es hat ein, zwei Tage gedauert, bis ich die erste Enttäuschung verdaut hatte und meine Leistung wieder etwas nüchterner betrachten konnte.
Und irgendwann musste ich mir selbst zugestehen: Ich war dort auf eine Bühne gegangen – ohne Bühnenerfahrung und ohne Tanzerfahrung. Ich hatte dreieinhalb Minuten durchgezogen, obwohl das zu Beginn meiner Vorbereitung noch völlig undenkbar gewesen war. Ich hatte eine Choreo in einer Schwierigkeit und Qualität gezeigt, zu der ich ein halbes Jahr vorher noch überhaupt nicht in der Lage gewesen wäre.
Und ja: Die anderen waren an diesem Tag einfach besser.
Das macht meine eigene Leistung aber nicht automatisch schlecht.
Mehr als mein Bestes konnte ich nicht geben – und genau das hatte ich getan. Ich hatte mehrfach pro Woche trainiert, mental an meiner Choreo gearbeitet, mir einen Plan gemacht und aus meiner Sicht realistisch alles getan, was in meiner Macht stand. Natürlich gab es dabei Ausrutscher, schlechte Trainings und Dinge, die nicht perfekt gelaufen sind. Aber ich konnte mir am Ende nicht vorwerfen, es nicht versucht zu haben.
Aus der ersten großen Ernüchterung wurde deshalb langsam doch ein Gefühl von: Hey, ich habe da etwas erreicht.
Und irgendwann war da auch Stolz.
Gleichzeitig entstand aber noch ein anderes Gefühl:
Ich will noch einmal auf diese Bühne. Und ich will zeigen, dass ich es besser kann.
Nur bedeutete das für mich nicht, dass ich direkt den nächsten Wettkampf buchen wollte. Während andere wenige Monate später beispielsweise schon wieder bei der PSO in Amsterdam antraten, musste ich meine erste Wettkampferfahrung erst einmal sacken lassen.
Dabei wurde mir auch klar, was mich an diesem Wettkampfformat gestört hatte. Gerade bei den artistischen Bewertungen empfand ich manches als sehr subjektiv. Beim Storytelling beispielsweise gab mir eine Jurorin die höchste Punktzahl, die sie in diesem Bereich vergeben hatte – während eine andere mir ihre niedrigste gab.
Natürlich gehört Subjektivität zu einer solchen Bewertung dazu. Ich merkte aber: Ich hätte gerne etwas Messbareres.
Und genau darüber kam ich schließlich zur Deutschen Meisterschaft und zur Kategorie Pole Sports. Das System mit Pflichtelementen und klareren sportlichen Anforderungen fühlte sich für mich und meine Stärken passender an.
Über diesen Weg entstand schließlich auch der Kontakt zur Pole Garage und zu Caro, die dort ein eigenes Wettkampfteam betreut. Sie nahm mich unter ihre Fittiche und gab mir schließlich sogar die Möglichkeit, für ihr Studio anzutreten.
Damit begann dann allerdings die nächste Geschichte.
Wie aus „Platz 5 von 6“ schließlich meine Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft wurde, erzähle ich euch in einem separaten Beitrag.
Mein persönliches Fazit
Rückblickend würde ich meinen ersten Pole-Wettkampf definitiv wieder machen – auch mit all den schlechten Trainings, der Nervosität, den Tränen und einem fünften Platz, über den ich mich zunächst alles andere als gefreut habe.
Denn am Ende hat mir dieser Wettkampf viel mehr gegeben als irgendeine Platzierung. Ich habe in wenigen Monaten technisch unglaublich viel gelernt, meine körperlichen und mentalen Grenzen deutlich besser kennengelernt und Dinge geschafft, die ich mir zu Beginn der Vorbereitung noch nicht zugetraut hätte.
Gleichzeitig habe ich gelernt, wie viel Arbeit tatsächlich hinter ein paar Minuten auf einer Wettkampfbühne steckt. Und dass eine gute Vorbereitung trotzdem nicht bedeutet, dass jedes Training gut läuft oder am Ende automatisch die gewünschte Platzierung dabei herauskommt.
Vielleicht war genau das meine wichtigste Erkenntnis: Ich kann nur beeinflussen, was ich selbst auf diese Bühne bringe. Nicht, wie gut die anderen sind und nicht, wie eine Jury meine Leistung bewertet.
Mein fünfter Platz von sechs fühlte sich am ersten Abend wie eine Enttäuschung an. Heute sehe ich vor allem, was nötig war, um überhaupt dort zu stehen.
Und offensichtlich hat mich die Erfahrung nicht nachhaltig abgeschreckt. Schließlich war mein Gedanke wenige Tage später nicht: Nie wieder.
Sondern eher: Okay. Das kann ich besser.

